(»Papyrus Prisse«.Aus den Sprüchen des Ptah-hetep, Handschrift um 2000 vor Chr.) |
»Man muß sterben, weil man sie kennt.«Sterben an der unsäglichen Blüte des Lächelns. Sterben an ihre leichten Händen. Sterben an Frauen. |
| Singe der Jüngling die tödlichen,
wenn sie ihm hoch durch den Herzraum wandeln. Aus seiner blühenden Brust sing er sie an: unerreichbare! Ach wie sie fremd sind. Über den Gipfeln seines Gefühls gehn sie hervor und ergießen süß verwandelte Nacht ins verlassene Tal seiner Arme. Es rauscht Wind ihres Aufgangs im Laub seines Leibes. Es glänzen seine Bäche dahin. |
| Aber der Mann
schweige erschütterter. Er, der pfadlos die Nacht im Gebirg seiner Gefühle geirrt hat: schweige. |
| Wie der Seemann schweigt, der ältere,
und die bestandenen Schrecken spielen in ihm wie in zitternden Käfigen. |
| Wo wir uns hier, in einander drängend, nicht
nie finden; beginnen die Engel sich zu gewahren, und durch die tiefere Näh in heiligem Eilschritt wandeln sie endlos sich an. |
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