| Zwei Wege sinds. Sie führen keinen hin.
Doch manchmal, in Gedanken, läßt der eine dich weitergehen. Es ist, als gingst du fehl; aber auf einmal bist du im Rondel alleingelassen wieder mit dem Steine und wieder auf ihm lesend: Freiherrin Brite Sophie - und wieder mit dem Finger abfühlend die zerfallne Jahreszahl - . Warum wird dieses Finden nicht geringer? |
| Was zögerst du ganz wie zum ersten Mal
erwartungsvoll auf diesem Ulmenplatz, der feucht und dunkel ist und niebetreten? |
| Und was verlockt dich für ein Gegensatz,
etwas zu suchen in den sonnigen Beeten, als wärs der Name eines Rosenstocks? |
| Was stehst du oft? Was hören deine Ohren?
Und warum siehst du schließlich, wie verloren, die Falter flimmern um den hohen Phlox. |
|
|