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| Die nächste Flut verwischt den Weg im Watt.
und alles wird auf allen Seiten gleich; die kleine Insel draußen aber hat die Augen zu; verwirrend kreist der Deich |
| Um ihre Wohner, die in einem Schlaf
geboren werden, drin sind viele Welten verwechselnd, Schweigend; denn sie reden selten, und jeder Satz ist wie ein Epitaph |
| für etwas Angeschwemmtes, Unbekanntes,
das unerklärt zu ihnen kommt und bleibt. Und so ist alles, was ihr Blick beschreibt |
| von Kindheit an : nicht auf sie Angewandtes,
zu Großes, Rücksichtloses, Hergesandtes, das ihre Einsamkeit noch übertreibt. |
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| Als läge er in einem Krater-Kreise
auf einem Mond: ist jeder Hof umdämmt, und drin die Gärten sind auf gleiche Weise gekleidet und wie Waisen gleich gekämmt |
| von jenem Sturm, der sie so rauh erzieht
und tagelang sie bange macht mit Toden. Dann sitzt man in den Häusern drin und sieht in schiefen Spiegeln was auf den Kommoden |
| Seltsames steht. Und einer von den Söhnen
tritt abends vor die Tür und zieht ein Tönen aus der Harmonika wie Weinen weich; |
| so hörte ers in einem fremden Hafen - .
Und draußen formt sich eines von den Schafen ganz groß, fast drohend, auf dem Außendeich. |
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| Nah ist nur Innres; alles andre fern.
Und dieses Innere drängt und täglich mit allem überfüllt und ganz unsäglich. Die Insel ist wie ein zu kleiner Stern |
| welchen der Raum nicht merkt und stumm zerstört
in seinem unbewußten Furchtbarsein, so daß er, unerhellt und überhört, allein |
| damit dies alles doch ein Ende nehme
dunkel auf einer selbsterfundnen Bahn versucht zu gehen, blindlings, nicht im Plan der Wandelsterne, Sonnen und Systeme. |
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