Wenn ihr das hier lesen könnt, dann sind die DNS-Einträge umgestellt und ihr seht mein neues Blog. Ich habe den Hoster gewechselt, weil ich mittlerweile keinen Vserver mehr brauche und etwas Webspace für meine Zwecke ausreichend ist. Außerdem läuft mein Blog jetzt auf Wordpress und nicht mehr auf Serendipity. Mit Serendipity war ich nie unzufrieden, ich [...]
Ebenso wie Raphael möchte ich einen Kommentar zur aktuellen Situation in den Gremien StuPa, AStA wie auch zur am Montag Abend veranstalteten Vollversammlung loswerden. Raphael saß auf der Vollversammlung zwei Sitze weiter, wir hatten also einen ähnlichen Input, visuell wie auch akustisch.
Bei der Vollversammlung waren um die 500 Studenten anwesend. Personen, die die Anwesenheitslisten gesehen haben, sprechen von 480 Studenten. Fakt ist, dass der Hörsaal voll war, jeder Platz belegt, teils doppelt und im hinteren Bereich viele stehen mussten. Das Hauptinteresse der Anwesenden lag nicht beim Bildungsstreik, sondern in erster Linie bei den Vorgängen der StuPa-Sitzung vom 11.11.09, was bereits die Abstimmung der Reihenfolge der Tagesordnungspunkte zeigte.
Ich möchte nicht zu sehr auf die Meinungen eingehen, denn an vielen Stellen stand es einfach Aussage geegen Aussage bzw. hat man klare Fronten gesehen.
Fakt ist:
Die Abwahl von AStA-Referenten ist durch die Ordnung des StuPa legitimiert. Auf der Vollversammlung wurde auch nicht die Abwahl selbst kritisiert, sondern das Ablaufen der Vorgänge. Fehlende Gespräche, kein Schlichtungsausschuss, fehlende Sicht der Dinge sowie sogar fehlende Moral wurden vorgeworfen.
Ebenso wurden die Handlungen der Personen nach der StuPa-Sitzung vom 11.11.09 kritisiert. So wurden anscheinend ohne Rücksprache Schränke/Schließfächer aufgebrochen und bereits Rechte der zurückgetretenen AStA-Referenten beschnitten. Es wurden Rundmails geschrieben, deren Inhalt wie auch deren Breite an Empfängern kritisiert wurde. Es wurden Plakate aufgehängt, die Lichtanlage des Kramladen abgehängt.
Es wird sich gegenseitig eine einseitige Darstellung der Vorfälle vom 11.11.09 vorgeworfen.
Eines kann ich summierend für mich daraus schließen: Auf der Vollversammlung haben sich die Wenigsten kompromißbereit gezeigt. Sätze der Art “Wenn der weg ist und das und das geändert wird, komme ich wieder” sind kein Kompromiß, sondern Erpressung.
Es wird nicht problemlösend gedacht, diskutiert und argumentiert, sondern jeder pocht auf seine Position, auf die Vorfälle (die so nunmal jetzt passiert sind. Vieles kann man nicht rückgängig machen.). Es wird mit GO-Anträgen, Buh-Rufen und Applaus gearbeitet, mit persönlichen Diffamierungen und Anfeindungen.
Ein Chat-Freund von mir hat das Ganze noch weiter zusammenfassen können, daher möchte ich an dieser Stelle plankton zitieren: “Kindergarten”.
Gestern bei der Vollversammlung der Studierendenschaft wurde beschlossen, den Bildungsstreik zu unterstützen. Die erste Aktion dieses Streikes war gestern Abend gegen 22 Uhr die Besetzung eines Hörsaales. Dieser Hörsaal konnte bis heute morgen gehalten werden. So kam der Dozent der ersten Vorlesung erst garnicht (@Bildung_KL). Doch bereits im zweiten Zeitslot sah es für die Streiker nicht mehr so positiv aus. So haben die Studenten, die Grundlagen der Mathematik hören wollten, darüber abgestimmt, die Vorlesung stattfinden zu lassen. Nach allgemeiner Abstimmung wurde die Vorlesung gehalten.
Momentan wird der Hörsaal von ~10 Personen besetzt. Es werden Filme geguckt, am Laptop gearbeitet (?), Pressemitteilungen verlesen. Gegen halb vier Erwarten die Besetzer weitere Unterstüzung von Mitkommilitonen, die sich derzeit in Mainz aufhalten, um dort mitzustreiken.
In der Mensa wurde eine Klagemauer aufgebaut. Größere Holzwände mit Eddings bestückt, an denen die Studenten ihre Kritik loswerden können.
Trotz all dieser Angebote zum Streiken, Klagen und Kritisieren scheinen viele Studenten der Technischen Universität Kaiserslautern nicht an diesen Angeboten interessiert zu sein. Vorlesungen finden statt (nach positiver Abstimmung), die Besetzung eines Hörsaales findet von, nach oben aufgerundet, ~40-50 Studenten statt und die Klagemauer wird für Penise, persönliche Diffamierungen, Forderungen nach Fastfood und Ähnliches missbraucht.
Sind die Studenten der TU Kaiserslautern einfach desinteressiert an Streiks? Interessierter in Bildung ansich? Wurden die Streiks nicht gut genug organisiert, geplant, bekannt gemacht? Werden die falschen Inhalte gefordert (mein Ansatzpunkt, so haben wir hier im Fachbereich wenig Probleme mit überfüllten Hörsälen, Studiengebühren, ..).
Weiterführende Informationen lassen sich auf der Homepage des Bildungsstreiks Kaiserslautern, im Wiki-Eintrag der Piratenhochschulgruppe sowie im Blog der Hochschulgruppe gruene:uni finden.

Im Wintersemester 09/10 führt der FIT unter dem Slogan FIT4Jobs die Exkursionsreihe zu etablierten IT-Firmen weiter. Auf dem
Programm stehen diesmal PTV AG, CommaSoft und Computacenter. Ziel dieser Reihe ist es, Studierenden einen Einblick in das Berufsleben eines Informatikers zu geben sowie potentielle Arbeitgeber und deren Betätigungsfeld aber auch deren Anforderungen an einen Absolventen kennenzulernen.
Die Teilnahme an den Exkursionen ist kostenlos und steht allen Studierenden - auch Nichtmitgliedern des FIT - offen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine rechtzeitige Anmeldung gebeten. Dafür müsst ihr nur das Formular ausfüllen, das auch ausgedruckt vor dem SCI (48/226) ausliegt, und im SCI, bei uns in der Fachschaft oder im Sekretariat von Prof. Nebel (48/657)
abgeben.
Eine Kurzvorstellung der beteiligten Firmen sowie eine Beschreibung des jeweiligen Besuchprogramms findet ihr auf der Homepage des FIT.
Ich starte zunächst mit einem Hinweis: Der Eintrag ist mit voller Absicht mit Kommentar überschrieben. Die Faktenlage zu den besprochenen Themens ist leider dünn, auch und vor allem vermutlich, weil die wirklich interessanten Details vertraulich behandelt werden müssen. Zudem scheinen einige Menschen nicht ganz ehrlich zu sein. Beiträge zum Einstieg könnten zum Beispiel dieser und dieser Blogeintrag vom Vizepräsidenten des StuPa (MF) oder der Livebericht im Twitterfeed vom Übergangsvorsitzenden des AStA (JO) sein. In Kürze die anscheinend unbestrittenen Einzelheiten: Am letzten Mittwoch wurde im StuPa eine Referentin (FF) des AStA abgewählt und eine weitere (SH) knapp nicht. Als Begründung wurde jeweils Disharmonie im AStA angeführt. SH trat daraufhin mit sofortiger Wirkung zurück; es folgten zahlreiche weitere Austritte, sodass der AStA empfindlich reduziert wurde. Ein kommissarischer Vorsitz wurde mit JO eingesetzt.
Ich beziehe meine Eindrücke rein aus den EMails, die über diverse Verteiler geschoben wurden, etwas Twitter und der gerade stattgefundenen Vollversammlung der Studentenschaft. Mit Beteiligten selbst habe ich nicht gesprochen. Insofern ist meine im Folgenden geäußerte Meinung für Beteiligte als Beispiel dafür zu verstehen, wie sie und ihr aktuelles Verhalten für Außenstehende wirken (kann) und was sie damit bewirken. Ich möchte bemerken, dass ich auf Ebene des Fachbereichs durchaus Gremienerfahrung habe, seit zweieinhalb Jahren regelmäßig Berichte aus höheren Gremien zu hören bekomme und somit hoffentlich Einiges einordnen kann. Damit sei der Vorrede aber genug getan.
Mich interessiert der Kleinkrieg, der aktuell in und um AStA und StuPa stattfindet, inhaltlich nicht die Bohne. Wer auf wessen Stühlchen gesessen und von wessen Tellerchen gegessen hat, ist nicht von Belang. Was mich interessiert ist, dass bzw. ob unsere Selbstverwaltung kompetent und verantwortungsvoll ausgeführt wird. Das scheint mir im Moment nicht der Fall zu sein. Insbesondere sind bestimmte Elemente beider Gremien inklusive (Ex)Umfeld anscheinend nicht demokratisch integer; die gemeinschaftliche Kultur, die es vielleicht mal gab, scheint völlig verloren gegangen zu sein. Wie komme ich zu dieser Auffassung?
Ich fange mal mit dem StuPa an. Insbesondere MF, der die Anträge auf Absetzen von FF und SH stellte, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, recht stil- und offenbar etwas gedankenlos gehandelt zu haben. Offenbar gab es keine klar deklarierten Einzelgespräche zum Thema und keine offiziellen Schlichtungsversuche. Dass sowas im Nachhinein zu Problemen führt, sollte einen erfahrenen Gremensitzer eigentlich nicht überraschen.
Viel mehr stört mich aber das Verhalten einer Mehrheit der Mitglieder der Fachschaftenliste. Diese besetzt acht der 17 Plätze im StuPa; sieben von denen haben die letzte Sitzung im Verlauf aus Protest verlassen. Ich frage mich, woher diese seltsame Auffassung kommt, dass man so seinen Protest äußern könnte. Wenn man mit Anträgen nicht einverstanden ist, stimmt man dagegen. Diese Menschen sind demokratisch gewählt, die Studentenschaft zu vertreten, und entziehen sich mit solcher Tat der übertragenen Verantwortung. Insbesondere übergeben sie diese an die verbliebenen Mitglieder des StuPa. Ich finde das unanständig und kann eine solche Liste nur noch als unwählbar betrachten. Schade; alle anderen Listen sind politische Splittergruppen oder fachbereichsspezifisch. Einen noch unangenehmeren Beigeschmack bekommt das Ganze, wenn man sieht, dass ein Gutteil der Mailflut am Wochenende, die vor Polemik und ziellosem Aktionismus nur so strotzte, auf das Konto von Mitgliedern genau der Liste ging, die sich der Sitzung entzog. Insbesondere gab es eine distanzierende Stellungnahme der FSL zu einigen Beschlüssen in der letzten Sitzung des StuPa, worüber man wohl nur traurig den Kopf schütteln kann.
Als nächstes meine Meinung zum AStA, genauer gesagt den ehemaligen Referenten. Hier gilt Ähnliches wie für Mitglieder des StuPa: Sich aus irgendwelchen Trotz- oder Solidaritätsgründen für einen sofortigen Rücktritt zu entscheiden, finde ich nicht tragbar. Man kann auch mit Wirkung zu einem gewissen Datum zurücktreten, um so das Finden einer Nachfolge zu ermöglichen und Übergangsverluste nach Möglichkeit zu verhüten. Nein; stattdessen treten eine Reihe von Leuten unvermittelt ab und, das ist noch schlimmer, erschweren die weitere Arbeit des Restpersonals, indem sie über Nacht Material entfernen oder Ähnliches. Dazu kommt extreme Polemik über EMailverteiler und öffentliche Aushänge gegen einen (formal) vollkommen korrekt abgelaufenen demokratischen Kontrollprozess, aber auch gegen Einzelpersonen. Solches Racheverhalten, anders kann ich es nicht interpretieren, gehört vielleicht noch in den Sandkasten des örtlichen Kindergartens, aber nicht in ein soziales Gremium aus erwachsenen volljährigen Menschen. Besonders zu erwähnen ist noch der ebenfalls zurückgetretene D?, der seinen persönlichen Konflikt mit dem Interimsvorsitzenden JO unbedingt in der VV zur Schau stellen musste. So etwas Unangemessenes und Peinliches habe ich lange in keinem Gremium erlebt, wenn überhaupt.
Zusammengefasst heißt das für mich, dass weite Teile sowohl des ehemaligen AStA als auch des StuPa des in sie gesetzten Vertrauens und der übertragenen Verantwortung offenbar charakterlich nicht gewachsen sind. Ich hoffe, dass in Zukunft integere Menschen auf den nun oder bald freien Stühlen sitzen. Das setzt natürlich voraus, dass die aktuellen Vorgänge nicht alle geeigneten Personen verschrecken.
Außerdem ist mir negativ aufgefallen, dass auch und gerade (Ex)Mitglieder von StuPa und AStA ständig die VV störten, sei es durch Unterbrechen von Rednern, Zwischenrufe, Lärm oder unsachliche Beiträge. Insbesondere die zurückgetretenen Referenten SH und D? haben sich da besonders hervorgetan. Bei einem solchen Feingefühl für Sitzungskultur und Umgang in den Gremien wundert es mich nicht, dass es zu Disharmonien kommt. Insgesamt sollten sich alle unmittelbar Beteiligten, aber auch Zuseher, fragen, wie studentische Gremienarbeit funktionieren kann, was für ein Klima man braucht und wie man das herstellt. Große Studentenmassen mittels mehr oder weniger ausgefeilter Polemik zu mobilisieren bzw. sich von solcher zu uninformierten und undurchdachten Bei- und Anträgen sowie Jubelstürmen mitreißen zu lassen gehört jeweils sicherlich nicht zu den sinnvollen Maßnahmen.
Ein weiterer Punkt liegt mir am Herzen: Das Verhalten Einzelner und ganzer Gruppen gegenüber JO. Ich hab ihn nur wenig persönlich erlebt, und bei diesen Gelegenheiten er war mir nicht sympathisch. Dem allgemeinen Unmut zufolge ist er das Vielen nicht. Viele wissen ja sogar, dass sie ihn nicht mögen, obwohl sie ihn nie persönlich getroffen haben, einfach weil alle das sagen. Wie dem auch sei: dass er vielleicht ein schwieriger Charakter ist, ist zunächst nichts Schlimmes; ich bin auch vielen nicht sympathisch. Abneigung ist aber keine Rechtfertigung dafür, ihn zum Sündenbock für alles Übel in den beteiligten Gremien zu machen. Er ist auch nur ein Zahnrad im Apparat – und anscheinend ein sehr robustes. Trotz aller Anfeindungen in der Vergangenheit, vor und während der VV heute hat er sich als einziger Spontankandidat für die Übernahme des Vorsitzes über den AStA (und damit bis auf Weiteres einiger weiterer Referate) gestellt, hat heute seinen Mann gestanden und immer sachlich auf oft nicht sachliche oder sogar persönlich verletzende Aussagen reagiert (und ist offenbar sehr rege, was überregionale Hochschulpolitik angeht). Dafür hat er meinen Respekt. Ich selbst hätte mich vermutlich nicht so beherrschen können, hätte nicht so viel geschluckt. Ob er der geeignete Mann für den Vorsitz oder überhaupt ein Referat ist, kann und sollte man sicher diskutieren. Allein der Streit um seine Person ist möglicherweise hinreichender Grund dagegen. Letzten Endes weiß ich auf diese Frage aber keine Antwort, weil ich ihn nicht gut genug kenne, und fordere alle jene, die dazu eine Meinung haben, dazu auf genau zu prüfen, ob sie diese Meinung mit irgendetwas außer Hörensagen handfest untermauern können. All jene, die jetzt das aber schon halb getippt haben, möchte ich versuchen, mit einem Hinweis auf Hanlon’s Razor zu weiterer Überlegung anzuregen.
Der eine sieht die Vorfälle rund um das StuPa so, die anderen haben vor, heute bei der Vollversammlung der Studierendenschaft (also aller Studenten der Universität) die Abwahl involvierter Vorsitzender sowie die Auflösung des StuPa zu fordern.
Bei der letzten StuPa-Sitzung kam es zu der Abwahl einer Referentin, entsprechenden Personaldiskussionen um diese Person sowie um Personaldiskussionen um eine weitere Referentin. Die zweite Referentin wurde nicht abgewählt. Als Folge der Abwahl sowie evtl. auch anderen in der Sitzung aufgetretenen Faktoren kam es zum Rücktritt vieler Referenten, unter anderem des Vorsitzenden des AStA, dem Verlassen der Sitzung von mehreren stimmberechtigten Personen, unter anderem dem Protokollanten.
Die Schlüsse, die ich daraus ziehe ist, dass auf beiden Seiten krasses Fehlverhalten vorliegt. Sowohl in ihrem Auftritt und ihrer Öffentlichkeitsarbeit als auch im Umgang mit Mitmenschen, ihrem Auftrag als Vertretung der Studenten wie auch das Verhalten in Gremien und Sitzungen. Ihr Verhalten sollten beide Seiten überdenken. Ausgeschiedene und ausgetretene AStA-Referenten, momentane Referenten, StuPa-Referenten, Fachschaftsvertreter und involvierte (engagierte) Hochschulgruppen.
Für Leute, die so etwas interessiert:
Insbesondere gilt das für Fachschaften, die nicht einmal in der Lage sind, auf wichtigen StuPa-Sitzungen offiziell vertreten zu sein, geschweige denn stimmberechtigte Mitglieder im Parlament unterzubringen. Wenn also die nächste SSV (wider Erwarten) aufgrund eines zerbombten AStA nicht stattfinden können sollte gebührt den Infotikern nichts weiter als dies.
Ich so: Jetzt hätte ich doch fast übersehen, dass heute eine Sonderfolge der besten SF-Serie aller Zeiten kommt!
Auf der gestrigen Sitzung des Studierendenparlaments hat sich der AStA quasi aufgelöst, das heißt auf eine kommisarisch agierende Rumpftruppe reduziert. Jan Olbrecht hat die Sitzung live protokolliert. Ihr fragt euch, was das für euch bedeutet? Nun, die Fachschaften sind formal sowas wie Zweigstellen des AStA. Hört unser AStA auf zu existieren, gibt es auch keine Fachschaften mehr, zumindest nicht in der bisherigen Form. Ich kann die Konsequenzen auf studentische Mitwirkung in der Hochschulpolitik nicht übersehen, aber der Service, den Fachschaften heute bieten, ist jedenfalls gefährdet. Über die Aufgaben, die der AStA selbst wahrnimmt, brauchen wir gar nicht zu reden. Es ist im Sinne aller, wenn der AStA existiert, stabil und produktiv ist. Daher ergeht folgender Aufruf zur aktiven Mitarbeit:
Sehr geehrte Studierende,
Während einer Sitzung des Studierendenparlaments vergangene Nacht sind 2/3 des Asta zurückgetreten.
Ein Rest-AStA unter der Leitung von Jan Olbrecht wird bis auf weiteres die Geschäfte übernehmen.
Veranstaltungen im Kramladen finden nicht mehr statt. Um dies zu ändern, bitte ich alle Anwesenden, amMontag, 16.11.2009, um 17.30 Uhr im grünen Hörsaal 46-215
an der Vollversammlung der Studierendenschaft teilzunehmen.
Ihr habt eine Stimme, ihr seid die TU!
Nachtrag: Die Formulierung, die Fachschaften seien Zweigstellen des AStA, ist offenbar zu harsch. Der Fachschaftsrat ist verfasstes Organ innerhalb des Fachbereichs und ist nur den jeweils vertretenen Studenten verpflichtet. Allerdings werden derzeit die Gelder, die den Fachschaften für ihre Arbeit zugehen, über den AStA abgewickelt.
Ich hatte gestern Abend eine der besten Abendunterhaltungen seit Langem. Wobei sich natürlich darüber diskutieren lässt, ob man das Schauspiel lustig und ironisch findet oder aber nur traurig und entsprechend wutentbrannt den Raum verlässt.
Fakt ist, dass eine Referentin aus dem AStA abgewählt wurde. Eine qualifizierte Mehrheit, die Referentin des Kramladen abzuwählen, kam nicht zu stande. Die Referentin trat im Anschluss zur Wahl selbst zurück. Der Co-Referent für den Kramladen trat zurück. Der Männer- und Schwulenreferent trat zurück. Die Frauen- und Lesbenreferentin trat zurück. Der Co-Referent Film trat zurück. Der Co-Referent Vorsitz trat zurück. Der Behindertenreferent trat zurück. Referent Vorsitz wurde nur gewählt. Referat Fachschaften trat zurück, ist nur noch kommissarisch im Amt.
Vermutlich wird es dann in den nächsten zwei Wochen zu Neuwahlen des StuPa kommen. Es bleibt abzuwarten, wie es weitergeht, doch kann man dieses Possenspiel durchaus als Blamage für das Studentenparlament, für den AStA wie auch einfach die beteiligten Personen selbst sehen.
Ok, nun ist es doch so weit: Ich gebe ein wenig unqualifizierten Senf zur Wikipedia ab. Bisher habe ich wenig an der Wikipedia mitgearbeitet. Kleinere Änderungen, Korrekturen und Ergänzungen (normalerweise als IP [*pfui*], weil ich meinen Usernamen/PW vergessen habe), als Autor bin ich nur bedingt zu gebrauchen.
Als ein solcher Aussenstehender will ich es mir nicht anmaßen Vorschriften zu machen, was die Community in der Wikipedia zu tun oder zu lassen hat. Aber, mal im Ernst: Die Situation in dieser Community ist anscheinend voll daneben.
Als ehemaliger Spieler von Browsergames habe ich manche Community bzw. Allianz/Clan kommen und gehen sehen. Und das Symptom in der Wikipedia kommt mir nur zu gut bekannt vor. Meistens ist das aufgetreten, bevor sich eine Nachfolgeorganisation gegründet hat.
Natürlich ist die Wikipedia doch etwas größer, aber die Gruppendynamik ändert sich dadurch marginal, die Größe ist dafür nahezu nicht relevant – es dauert nur was länger, und der harte Kern bleibt vielleicht auch noch eine Weile dort, wo sie schon immer waren.
Hier sollte ich mich outen: Ich würde in der Wikipedia wahrscheinlich zu den Inklusionisten zählen.
Wer die üblichen Nachrichtenquellen liest (*hust* Fefe *hust*) wird sicherlich schonmal davon gehört haben, dass es Überlegungen zu einem Fork der Wikipedia gibt. Nun gibt es da ja zwei Varianten: Man schnappt sich einen Datenbankdump, kopiert den in eine neue MediaWiki Installation und nennt das ganze dann Anhalter. Gut? Nein. Sicherlich nicht. MediaWiki ist ganz nett für das, was man eigentlich mal damit vor hatte, so wie z.B. subversion ganz nett ist.
Ahh, subversion, wird jetzt der ein oder andere sagen, das ist ja nun auch wieder etwas älter. Richtig. Für bestehende Projekte, oder kleine Projekte ist subversion auch ganz toll und klappt auch wunderschön, aber irgendwann haben dann ein paar Leute gemerkt, dass Subversion bei großen Projekten nicht das kann, was sie alles haben wollen.
So ist das auch mit MediaWiki: Es wäre doch toll, wenn jeder, der Webspace oder Server hat sich sein eigenes MediaWiki aufsetzen kann, dort für sich selbst relevante Artikel (WTF ist ein Lemma? Was anderes als ich aus Mathe kenne, oder?) einpflegt und der breiten Masse zur Verfügung stellt.
Pustekuchen. Kaum jemand würde den Artikel finden, wahrscheinlich niemand würde ihn erweitern, solange er nich in der offiziellen Wikipedia steht… Einige wissen sicher, worauf ich hinaus will: Subversion, eigene “Ableger”, das schreit doch gerade zu nach git.
Und genau damit hat jetzt jemand (aus dem CCC-Umfeld, soweit ich das sehe) angefangen. Ich finde die Idee super. Klar, da gibt es noch einige wichtige Fragen (so hat man normalerweise auch in git einen Hauptentwicklungszweig – Und wer pflegt den? Wer entscheidet, was DA relevant ist?).
Wen das ganze anspricht, dem knalle ich jetzt hier einfach mal den Link zum Projekt vor die Nase: http://scytale.name/blog/2009/11/announcing-levitation
Bisher habe ich mich damit kaum auseinander gesetzt, aber es ist im Prinzip auch das, was ich mir schon länger denke. Das ist auch der Grund, weshalb ich beschlossen habe, dort mit zu machen. Ok, ich weiß natürlich nicht in wie weit meine Fähigkeiten ausreichend sind (PHP, SQL, HTML, JavaScript, Java… naja, bisher gibt es da Code in Python
), aber das ist zumindest mal mein Plan, den:
Die WikiPedia ist eine tolle Sache, nur will ich einem solchen Haufen nicht das gesamte Weltwissen anvertrauen.
Wenn das ganze ordentlich gemacht wird, die Kontrollstrukturen von Anfang an besser sind als bei Wikipedia, dann sehe ich darin die nächste Evolutionsstufe zum freien Wissen: Freies, dezentrales, unzensiertes Wissen über alles, wodrüber man nur einen Eintrag in irgendein Lexikon machen könnte.
Ich würde mich über eure Kommentare dazu freuen, vielleicht auch, was ihr von soetwas erwartet (Aber man bedenke: Meine einzige Beteiligung bisher ist, dass ich die Idee gut finde und den IRC Channel #levitation im Freenode betreten habe).
(Anmerkung in eigener Sache: Dieses Wordpress unterstützt nun Login/Kommentare mit OpenID
)
For my diploma thesis, I use a simple continuous integration system. It doesn’t keep logs except mailing me, but it works fine for the simple one-person setup I have.

Wer baggert da so spät noch am Baggerloch?
Advantages:
How to do it:
continuous_build or similar.00,15,30,45 * * * * cd /home/guenther/continuous_build/ && sh continuous_integration.sh. (Note that crontab automatically sends the script’s output to the user via email.)
Update: I just couldn’t resist to hack this together as well: Have a look at the new build status indicator on my diploma thesis homepage. (Click, if you’re in the university subnet.)
Here’s the source code for continuous_integration.sh:
#!/bin/sh
# Run from same directory!
# JSR 308
export JSR308=`pwd`/jsr308
echo "================================="
echo " Configuration"
echo "================================="
echo "JSR308 : $JSR308"
echo "JAVA_HOME: $JAVA_HOME"
echo "PATH : $PATH"
echo "================================="
echo " SVN Update"
echo "================================="
svn up
cd jsr308/checkers
echo "================================="
echo " Clean"
echo "================================="
ant clean
echo "================================="
echo " Build"
echo "================================="
if ant all-tests; then
echo "WIN"
DISPLAY=":0.0" xsetroot -solid black
else
echo "FAIL"
DISPLAY=":0.0" xsetroot -solid red
killall rhythmbox
mplayer -really-quiet /usr/share/sounds/ubuntu/stereo/dialog-error.ogg > /dev/null 2> /dev/null
fi
Insert whatever it needs to draw your attention in the “fail” block.
Footnotes
1 I regularly fall for this one. Eclipse doesn’t check it, and sometimes I just forget to hit Ctrl-Shift-O after cleaning up.
